Groesse Der Staette

Weiler sind die kleinsten Stätten. Sie liegen üblicherweise weit abseits der Hauptverkehrswege. Mit Glück können sie eine eigene Verteidigung auf die Beine stellen, aber meist ist das nur der Pöbel mit Mistgabeln und Fackeln. Weiler liegen oft nahe leicht zugänglicher Ressourcen: fruchtbarer Boden, reichlicher Fisch, ein alter Wald oder eine Mine. Es mag das ein oder andere Geschäft geben, aber eigentlich tauschen die Bewohner Waren direkt untereinander. Münzen sind rar.

In Dörfern leben rund einhundert Einwohner. Es handelt sich um Ansiedlungen, die neben einer Mühle, einem Handelsposten oder einem Gasthaus entstehen und die normalerweise über Felder, Höfe und Vieh verfügen. Es mag eine Miliz geben, bestehend aus denjenigen Bauern, die stark genug sind, eine Klinge oder einen Bogen zu führen. In Dörfern werden die notwendigsten Waren zum Verkauf angeboten, aber keine besonderen Gegenstände. Für gewöhnlich konzentrieren sie sich auf das ein oder andere örtliche Erzeugnis und treiben Handel mit Reisenden.

Eine Burg ist eine zu Verteidigungszwecken errichtete Stätte. Manchmal wacht sie über Orte von besonderer Bedeutung wie eine Flussmündung oder eine besonders ertragreiche Goldmine. Burgen (auch Festen oder Festungen genannt) finden sich im Grenzland der Zivilisation und ihre Bewohner haben sich an die alltäglichen Gefahren der Straße gewöhnt. Hier tun zwischen einhundert und eintausend abgehärtete Leute ihren Dienst, je nach Größe der Burg und des Orts, den sie verteidigt. Burgen besitzen oft nicht mehr als das, was sie selbst an Notwendigstem aus nahen Dörfern erhalten, aber sind eigentlich immer bewaffnet und gut ausgerüstet. Manchmal haben sie auch magische Gegenstände, die aus der umgebenden Wildnis geborgen wurden.

Städte repräsentieren die größten Stätten in Dungeon World, vom geschäftigen Handelsposten bis hin zur ausufernden Metropole. Sie sind die Orte, wo Leute verschiedenster Völker und Herkunft zu finden sind. Städte erheben sich oft an einem Knotenpunkt mehrerer Handelsrouten oder in spirituell bedeutsamer Lage. Sie erzeugen kaum Rohstoffe oder Nahrungsmittel für den Handel, sondern beziehen diese selbst von den umliegenden Dörfern. Vielmehr wird Handwerkskunst und so manches gesuchte seltsame Ding feilgeboten.

Sofern nicht anders angegeben, steht der Inhalt dieser Seite unter Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License